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Damen-Wahl - Flensburg 2004

Fotografie: Nur das Ergebnis zählt  

ZeitBlende - So lautet der Name unserer virtuellen Galerie. Den Alltag sehen, Lebenszeichen erkennen - das ist unsere künstlerische Philosophie. Unsere Gesellschaft ist zwar eine Informations-Gesellschaft, die das Unmögliche möglich macht. Doch eines schafft sie oft nicht: Das Erkennen alltäglicher Situationen, die durch das Fotos zum Besonderen werden. Das Erfassen von Leben, das Auffangen von Zeichen - von "Lebenszeichen".

ZeitBlende ist Schwarz-Weiß-Fotografie, die sich vom bunten Einerlei abheben soll. Unsere Fotos reduzieren auf das Wesentliche - auf Zwischentöne, auf die Grautöne. Auf feine Nuancen, die in dieser farbigen Welt nicht selten untergehen. Fotografien, früher vergrößert im Labor, heute digital aufgenommen oder vom Negativ eingescannt. Sie werden in der Ausgabe digital ausgedruckt.

Unsere Fotografien werden nicht digital manipuliert, also im Bildinhalt verändert. Keine Verfremdung, keine "Tricks". Unsere Fotos sind so echt wie die das, was wir sehen: Bilder von Menschen. Oder von dem, was der Mensch hinterlassen und geschaffen hat. Situationen, die eigentlich jeder sehen kann, aber gerne übersehen werden in einer hektischen Welt. Fotografien, die traurig, aber auch heiter stimmen können. Traditionell sind unsere Bilder der dokumentarischen, auch der "sozialkritischen" oder "sozialdokumentarischen" Fotografie zuzuordnen. Unsere Fotos sollen bewegen.

Für unsere Fotografien sind wir viel unterwegs. Denn unsere Lebenszeichen muss man erst einmal finden. Oft sind sie gut versteckt. Lebenszeichen fotografieren bedeutet: Suchen. Bis etwa 2007 waren unsere Fotografien mit viel Mühe ausgearbeitete Schwarz-Weiß-Vergrößerungen im eigenen Labor - heute sind es digitale Ausbelichtungen oder Ausdrucke. Für wenige Bilder benötigten wir oft etliche Stunden der Ausarbeitung im Labor - heute reichlich Aufwand am Computer. Unsere Fotos machen eine Menge Arbeit. Das sind unsere Fotografien. Wir haben diese Lebenszeichen entdeckt. In unserem Kopf sind die Bilder entstanden, durch unsere Arbeit die Vergrößerungen, Ausbelichtungen oder Ausdrucke. Und deshalb liegen die Urheberrechte dieser Lebenszeichen auch bei uns.

In der Vergangenheit wurden unsere Fotografien mit Kleinbildfilm 24 x 36 mm gemacht. Wir verwendeten Kodak TRI-X-Pan und T-Max 400, Ilford HP 5 und Delta 400 Professional, Fuji Neopan 400 Professional, dann Kodak T 400 CN Professional mit der Super Körnigkeit RMS 9 und den Kodak BW 400 CN - ebenfalls mit hervorragendem Scan-Verhalten.

Seit Jahrzehnten verwenden wir Nikon-Spiegelreflexkameras, bis zur F6 analog, dann digital. Wegen ihrer unglaublichen Qualität, ihrer Kompaktheit, Unauffäligkeit und Handlichkeit folgte die Nikon D500 mit AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G IF-ED VR II [27 - 450 mm].
Doch bei dieser Kamera blieb es nicht. Mit sehr guten Ergebnissen folgten die Vollformat-SONY ALPHA 7 MARK 3 mit dem SONY 24-240 mm und als "kleinen" Lichtriesen die ALPHA 7S mit dem ZEISS 24-70 mm. Für Street- und Reportagefotografie waren wir damit bestens ausgestattet. Dachten wir. Doch die Corona-Pandemie löste neue und alte - grundsätzliche - Überlegungen aus:

Weniger ist meistens mehr. Das war seit Jahren unser Motto. Mit nur einem Objektiv hatten wir immer das richtige drauf. Für die Alltags- und Streetfotografie die Regel. Seit vielen Jahren hatten wir immer wieder auch mit viel kleineren Kameras fotografiert - in den 70igern mit der Rollei 35 S, in den 90igern mit der Contax T2 oder der Nikon 35 TI. Alle mit 35 mm Weitwinkel. Doch es gab nur wenige Top-Fotos. Der uralte Spruch „Es tut mir in der Seele weh, wenn ich Dich ohne Tele seh!“ bewahrheitete sich.

Andererseits ist unsere Motivauswahl seit Jahrzehnten „spezialisiert“ auf die besonderen „Menschen und Momente". Und das waren meist nur etwa zehn Bilder im Jahr. Hinzu kommt, dass sich die Situation des Fotografierens und der Gesellschaft verändert hat. War der Anblick einer (großen) Spiegelreflexkamera bis weit in die 2010er Jahre „normal“, erregt sie heute - wo die große Masse mit Handy fotografiert - ungewollte Aufmerksamkeit. Im Klartext: die Umgebung schaut direkt interessiert zu, wenn eine größere Kamera eingesetzt wird. Ist das ein Profi? Das muss doch ein besonderes Motiv sein! Für die Streetfotografie „no Go“.

Bei der Durchsicht unserer besten Bilder haben wir dann festgestellt, dass die weitaus meisten Motive irgendwo zwischen leichtem Weitwinkel und stärkerem Tele lagen - also 35 bis 200 mm etwa. Das brachte die kleine „Immer-dabei-Kamera“ wieder ins Spiel, dieses Mal aber mit mehr Brennweite. So fotografieren wir inzwischen mit zwei AF-Leicas (D-Lux 7 und V- Lux 5). Bei beiden Kameras setzen wir auch das I-Zoom ein. Die D-Lux liefert dann jpegs bis Brennweite 140, die V- Lux sogar bis 800 mm. Mit der richtigen Bearbeitung gibt es Top-Ergebnisse - bis A2 Galeriedruck.

ZeitBlende - Der Name verrät den schnellen Lauf der Zeit, der auch an der Fotografie nicht spurlos vorübergegangen ist. Wehrte sich mancher Fotograf in den 70ern gegen Offenblendmessung und die später folgende Zeit-, Blenden oder gar Programmautomatik, folgte in den Jahren danach der Glaubenskrieg um den Autofokus. Den größten Umbruch markierte die Auseinandersetzung um die Digitaltechnik in der Fotografie. Das beste Ergebnis hat letztlich immer gesiegt. Und das ist gut so. Denn das Bild entsteht schließlich im Kopf. Wenn die Technik die Arbeit erleichtert - umso besser. Nur ehrlich müssen (zumindest unsere) Fotos bleiben.

Unsere Fotografien werden inzwischen alle digital bearbeitet. Die ausgewählten Schwarz-Weiß-Negative (aus vier Jahrzehnten) werden eingescannt und weiter bearbeitet, ausbelichtet oder ausgedruckt. Die Negative wurden früher mit einem Nikon-Scanner, heute mit Macro-Objektiv -  eingelesen und an einem leistungsfähigen PC so bearbeitet wie im Fotolabor. Als Software wird Photoshop angewandt. Gedruckt werden die Fotos mit einem EPSON Großformatdrucker. Die Fotos werden nicht verfälscht oder verfremdet. Meist werden Kontrast und Schärfe optimiert, Partien nachbelichtet oder abgewedelt.

ZeitBlende - Das ist Fotografie mit Digitaltechnik und ebenbürtigen Schwarz-Weiß-Ergebnissen. Fotografien, die - abhängig vom Motiv - auch als Bilder für die eigenen vier Wände geeignet sind. Gedruckt wird auf Hahnemühle Baryta FB, mit 350 gr. das schwerste Barytpapier der Welt. Seidener Hochglanz, eine Anmutung wie in längst vergangenen Barytpapier-Zeiten der analogen Fotografie. Hervorragende Haptik.

Gedruckt wurde mit dem EPSON Sure-Color P 800 und original Epson-Farben. Die gleichen Ergebnisse erzielen wir - mit geringeren Investitions- und Betriebskosten - bei WHITE WALL. Bevorzugte Formate sind A3 Plus (ca. 30 x 40 cm) in Passepartout gerahmt 50 x 60 cm und A2 (ca. 40 x 60 cm) in Passepartout gerahmt 60 x 80 cm.

Großformate - auf Leinwand inclusive Massivholzrahmen und als Druck auf echtem Fotopapier hinter Acrylglas - lassen wir bei dem renommierten Hersteller WHITE WALL fertigen.

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